Ellwanger als Vorsitzender des FPD Ortsverbandes Kirchheim, Weilheim, Lenninger Tal bestätigt
Kirchheim, 09.05.2011. Auf der Mitgliederversammlung des FDP Ortsverbandes Kirchheim Weilheim Lenninger Tal wählten die Mitglieder einen neuen Vorstand. Dabei waren die Mitglieder mit der Arbeit des Ortsverbandes weitauf zufrieden, so dass der Vorsitzende Albrecht Ellwanger in seinem Amt bestätigt wurde. Stellvertretender Vorsitzender blieb Herrman Kölle. Auch Herrman Kömpf wurde als Schatzmeister wieder gewählt. Neuer Pressesprecher wurde Björn Ebert.
Nachdem der neuen Vorstand komplett gewählt war, wurde der vergangene Landesparteitag der FDP Baden-Württemberg besprochen. Hier zeigte sich, dass die Ergebnisse von den Mitgliedern gemischt aufgenommen. Alle Bedenken, ob der FDP ein Neustart gelingen wird, konnten auf dem Landesparteitag nicht vollständig ausgeräumt werden. Begrüßt wurde, dass eine Generalsekretärin gewählt wurde. Der Antrag auf Wahl eines Generalsekretärs wurde bereits im letzten Jahr auf dem Parteitag in Offenburg vom Kreisverband Esslingen eingebracht. Unter dem Unter dem Tagesordnungspunkt "Verschiedenes" wurde auch über eine Initiative
zur Erhaltung des Schulstandortes Ötlingen über die 4 Grundschulklassen
hinaus diskutiert. Für eine Rücknahme oder Aussetzung des Beschlusses zur
Auflösung der Hauptschule sieht der Ortsverband keinen Anlass.
Ortsverband
FDP Schwerpunkte: Großer Kreisverkehr Alleenring und Tempo 30 mit LKW Nachtfahrverbot Paradiesstraße
ak. Die Mitglieder des FDP-Ortsverbandes Kirchheim - Weilheim Lenninger Tal haben in ihrer jüngsten Sitzung die Haushaltsanträge der FDP-KiBü Fraktion beraten und sehen im Antrag zum Probelauf eines Ein-Richtungsverkehrs am Alleenring vieler Vorteile. Mit dem von der Verwaltung eingebrachten zusätzlichen kleinen Kreisel bei der „Krone“ verbaue man sich die verkehrsmäßige Stadtentwicklungsplanung der Zukunft. Alleine die Kosten von 520.000 € sind in der heutigen Haushaltssituation nicht tragbar. Gegenüber der jetzigen Regelung mit Begegnungsverkehr würde man mit dem FDP/KiBü Vorschlag jährlich etwa 50.000 € Unterhaltskosten nur für die entfallenden Ampelanlagen sparen. Einen noch größeren Vorteil sieht die FDP darin, dass der östliche und nördliche Alleenring mit zusätzlichen Haltestellen für den ÖPNV ausgestattet werden könnte. Gerade im Zuge der demogra-phischen Entwicklung hätte dadurch das Bürgerbüro und das Mehrgenerationenhaus Linde eine be-sondere Aufwertung durch eine vor deren Haustüre liegenden Haltestelle erfahren. Ebenso betrachtet man eine neue Haltestelle beim Alten Teckboten als Zugewinn in ein besseres ÖPNV Liniennetz. So hätten auch die Schüler der Freihofrealschule einen kürzeren, vor allem sichereren Schulweg. Durch die neuen Haltestellen wäre die Altstadt an allen Seiten gleichwertig zu erreichen. Auf die dadurch entfallenden Haltestellen Martinskirche und Wachthaus könne man unter Bewertung aller Vorteile getrost verzichten.
FDP-Kreistagsfraktion im Dialog mit Obst- und Gartenbauvereinen
Kreisliberale sorgen sich um Streuobstwiesen und Gütlesbesitzer Bei einem Gespräch mit den Vorsitzenden der Kreisobst- und Gartenbauverbände Esslingen und Nürtingen, Dietmar Hage und Sigrid Jetter, sowie zwei Vertretern des Landratsamts konnten sich die Mitglieder der FDP-Kreistagsfraktion ein aktuelles Bild zur schwierigen Lage der geschützten Kulturlandschaft Streuobstwiesen machen. Kreis Esslingen. Auf Initiative des Echterdingers Stadt- und Kreisrats Wolfgang Haug lud FDP-Fraktionschef Uli Fehrlen neben den beiden Kreisvorsitzenden Hage und Jetter auch den Ersten Landesbeamten Matthias Berg und Fachberater Albrecht Schützinger vom Landratsamt Esslingen zum Meinungsaustausch ein. Ziel des Treffens war es, die Arbeit der Obst- und Gartenbauvereine im Kreis näher kennen zu lernen sowie Schwachstellen und Handlungsfelder im Streuobstbau aufzuzeigen. Kreisrat Haug und sein Ostfilderner Kollege Reinhart Sauer schilderten die Situation auf den Fildern und im Gürtel um die alte Reichsstadt herum, die teils von zunehmender „Verwahrlosung“ der Baumwiesen geprägt ist.
Die Lage stellt sich im östlichen Teil des Landkreises und am Albtrauf entlang zum Glück bis jetzt noch besser dar. Die Kreisräte Albert Kahle und Rainer Stephan berichteten über ihre Eindrücke vor Ort und die begrüßenswerten Aktionen der Obst- und Gartenbauvereine wie die Durchführung von Baumschnittkursen und Mostprämierungen, die allesamt dem Erhalt der alten Kulturlandschaft dienen und bei jüngeren Leuten das Interesse an den Streuobstwiesen wecken sollen.
Sehr kritisch hinterfragt wurde von Dietmar Hage die restriktive Genehmigungspraxis des Landratsamts bei der Erstellung von Geschirrhütten, Schuppen und Einzäunungen. Wenn sich hier nicht alsbald zum Nutzen der Gütlesbesitzer etwas ändere, würde sich der Obst- und Gartenbauverband Esslingen vom Thema Streuobstwiesen zum Jahresende verabschieden, so Dietmar Hage. Matthias Berg wies auf geltendes Recht hin, das er und seine Mitarbeiter im Baurecht und beim Naturschutz zu beachten hätten und kaum Spielräume zuließe. Bei der Genehmigung von Bauvorhaben im Außenbereich wären vom Gesetz nur die „privilegierten“ Landwirte und Erwerbsobstbauern betroffen. Eine gangbare Möglichkeit, für die vielen gewöhnlichen Wiesenbewirtschafter bessere Bedingungen zu schaffen, sieht der Erste Landesbeamte im Bau von Gemeinschaftsschuppenanlagen, wie es in einigen Gemeinden im Altkreis Nürtingen bereits geschehen sei. Hierbei wären auch die Gemeinden mit im Boot, um die zweckbezogene Nutzung der Schuppen zu gewährleisten.
Sehr lebendig wurden in der Runde noch anstehende „Pilotprojekte“ des Landkreises diskutiert, auf Fördermöglichkeiten hingewiesen sowie Fragen des Feldwegebaus und der Obstablieferung angesprochen.
Mit einer Fülle von Informationen im Gepäck wird die FDP-Kreistagsfraktion beim wichtigen Thema am Ball bleiben und weiterhin nach Verbesserungen und Lösungsmöglichkeiten suchen. In diesem Zusammenhang darf man auch darauf gespannt sein, welche Erkenntnisse das vom Landkreis in Angriff genommene Konzept „Obststraße“ zum Thema bringen wird. pm
Die FDP schickt Rainer Stephan ins Rennen
Landtagswahl 2011
Der Kreisrat aus Holzmaden wurde zum Landtagskandidaten nominiert
Rainer Stephan
Kirchheim. Bei der Wahlkreiskonferenz im Dettinger „Teckblick“ setzte sich Rainer Stephan gegen zwei Mitbewerber durch und wurde zum Kandidaten der FDP für die Landtagswahl 2011 im Wahlkreis 8 Kirchheim gewählt. In der Vorstellungsrede hob Stephan auf sein Engagement in Vereinen, 25 Jahre Gemeinderatstätigkeit sowie die Verbindung mit Land und Leuten ab. „Dem Menschen, gleichviel wer er sei und woher er käme, als Mensch zu begegnen“, zitierte er Theodor Heuss im Hinblick auf den Anspruch, für alle im Wahlkreis da sein zu wollen. Dem Bewerber liegen die Bildungs- und Kulturpolitik, der Bürokratieabbau und die Förderung des Ehrenamts besonders am Herzen. Daneben stehe die Erhaltung der guten Lebensqualität - Arbeiten und Wohnen - in der schönen Region um Teck und Neckar auf der Agenda. „Baden-Württemberg steht in vielen Bereichen bestens da und verweist andere Länder auf die Plätze“, so Stephan. Die weitere Regierungsbeteiligung der FDP über das Jahr 2011 hinaus sei daher gut und notwendig für das Land. Als Zweitkandidat nominierte die Versammlung den 21-jährigen Björn Ebert aus Kirchheim, der Jugendrat war und jetzt in Tübingen Jura studiert.
Zur Person: Rainer Stephan wurde 1955 in Holzmaden geboren und ist dort mit drei Brüdern aufgewachsen. Er ist evangelisch, seit 1979 mit Doris geb. Voggel verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist beim TSV Holzmaden, THW Kirchheim und in der Volkshochschule ehrenamtlich aktiv. Nach 25-jähriger Tätigkeit als Gemeinderat, stellv. Bürgermeister und Leiter der Holzmadener Bürgerliste hat Stephan 2009 freiwillig das Feld geräumt. Im Juni wurde er in den Esslinger Kreistag gewählt und ist dort Mitglied im Jugendhilfeausschuss, Sozialausschuss und FDP-Fraktionsvorstand. Der Dipl.-Verwaltungswirt (FH) war lange Jahre Verwaltungsleiter beim Straßenbauamt Kirchheim und arbeitet nunmehr beim Regierungspräsidium in der Finanzsteuerung. pm
Forschungsagenda Demographie
Für mehr Selbstständigkeit im Alter
Mit ihrer am Freitag vorgestellten Forschungsagenda „Das Alter hat Zukunft” hat die Bundesregierung wichtige Handlungsfelder aufgezeigt, um die Herausforderungen des demographischen Wandels zu meistern. FDP-Forschungsexperte Martin Neumann erklärte, die Agenda sei darauf ausgelegt, mehr Selbstständigkeit und Selbstbestimmung im Alter zu ermöglichen. Er begrüßte, dass das Thema Demographie endlich in der Tagespolitik angekommen sei.
Wachstum zum Anfassen auf der Grünen Woche 2012. Gemeinsam mit anderen Abgeordneten seiner Fraktion machte sich Rainer Brüderle bei einem Rundgang über die Messe ein Bild von der Agrar-Leistungsschau. Brüderle sieht die deutschen Landwirte gut aufgestellt. "Aus Deutschland kommt Qualität", so der FDP-Fraktionsvorsitzende.
Eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts hat ergeben, dass durch den Wegfall der Vorratsdatenspeicherung keine Schutzlücken entstanden sind. Der FDP-Rechtsexperte Christian Ahrendt sieht dadurch die pauschalen Behauptungen, dass die anlasslose Speicherung von Verkehrsdaten unerlässlich für die Aufklärung von Straftaten sei, widerlegt. Jimmy Schulz sagt: "Das Gutachten beweist, dass Deutschland durch Vorratsdatenspeicherung nicht sicherer wird."
Die SPD nimmt Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel derzeit schwer unter Beschuss. "Da fachpolitisch kaum Anhaltspunkte zu finden waren, konzentriert sich insbesondere die SPD darauf, Niebels Personalpolitik im Ministerium zu kritisieren", schreibt Peter Carstens in der ''Frankfurter Allgemeinen Zeitung". In seinem Bericht wirft er einen Blick in die "rot leuchtende Vergangenheit des BMWZ".
Wirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) will die griechische Wirtschaft mit einer Förderbank für den Mittelstand ankurbeln. Im ''Deutschlandfunk'' bezeichnete er den Marshall-Plan für Deutschland als Vorbild für seinen Vorschlag. Die Förderung könnte demnach aus nicht abgerufenen Mitteln des Europäischen Strukturfonds (ESF) kommen. Dies würde von der Regierung in Athen als "Zeichen starker Solidarität" angesehen werden, glaubt Rösler.