Der Kreisrat aus Holzmaden wurde zum Landtagskandidaten nominiert
Kirchheim. Bei der Wahlkreiskonferenz im Dettinger „Teckblick“ setzte sich Rainer Stephan gegen zwei Mitbewerber durch und wurde zum Kandidaten der FDP für die Landtagswahl 2011 im Wahlkreis 8 Kirchheim gewählt. In der Vorstellungsrede hob Stephan auf sein Engagement in Vereinen, 25 Jahre Gemeinderatstätigkeit sowie die Verbindung mit Land und Leuten ab. „Dem Menschen, gleichviel wer er sei und woher er käme, als Mensch zu begegnen“, zitierte er Theodor Heuss im Hinblick auf den Anspruch, für alle im Wahlkreis da sein zu wollen. Dem Bewerber liegen die Bildungs- und Kulturpolitik, der Bürokratieabbau und die Förderung des Ehrenamts besonders am Herzen. Daneben stehe die Erhaltung der guten Lebensqualität - Arbeiten und Wohnen - in der schönen Region um Teck und Neckar auf der Agenda. „Baden-Württemberg steht in vielen Bereichen bestens da und verweist andere Länder auf die Plätze“, so Stephan. Die weitere Regierungsbeteiligung der FDP über das Jahr 2011 hinaus sei daher gut und notwendig für das Land. Als Zweitkandidat nominierte die Versammlung den 21-jährigen Björn Ebert aus Kirchheim, der Jugendrat war und jetzt in Tübingen Jura studiert.
Zur Person: Rainer Stephan wurde 1955 in Holzmaden geboren und ist dort mit drei Brüdern aufgewachsen. Er ist evangelisch, seit 1979 mit Doris geb. Voggel verheiratet und hat zwei Kinder. Er ist beim TSV Holzmaden, THW Kirchheim und in der Volkshochschule ehrenamtlich aktiv. Nach 25-jähriger Tätigkeit als Gemeinderat, stellv. Bürgermeister und Leiter der Holzmadener Bürgerliste hat Stephan 2009 freiwillig das Feld geräumt. Im Juni wurde er in den Esslinger Kreistag gewählt und ist dort Mitglied im Jugendhilfeausschuss, Sozialausschuss und FDP-Fraktionsvorstand. Der Dipl.-Verwaltungswirt (FH) war lange Jahre Verwaltungsleiter beim Straßenbauamt Kirchheim und arbeitet nunmehr beim Regierungspräsidium in der Finanzsteuerung. pm
Druckversion

